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Krimitipp | Tom Williams: A Mysterious Something in the Light – Raymond Chandler

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Tom Williams: A Mysterious Something In The LightUngelesen, angelesen, quergelesen – Der Krimitipp des Tages | Tom Williams: A Mysterious Something in the Light – Raymond Chandler. – London : Aurum Press, 2012. – ISBN 978-1-84513-526-3

Immer auch der Sekundärliteratur zur Lieblingslektüre verpflichtet, gibt es in der Krimiblog-Rubrik Vabanquespiel selbstverständlich Hinweise auf entsprechende Bücher, die den Weg in mein Regal gefunden haben. Dieses Jahr ist, falls Sie es noch nicht bemerkt haben, Chandler-Jahr. Am 23. Juli 2013 jährt sich zum 125. Mal der Geburtstags des Erfinders von Philip Marlowe. Der britische Autor Tom Williams hat im vergangenen Sommer eine neue Biographie über Chandler vorgelegt, die in der britischen Presse durchweg gute Kritiken erhielt.

Chandlers Leben sei, so heißt es im Klappentext, immer wieder mit Halbwahrheiten und Verschleierungen dargestellt worden. Williams hat für sein Buch Interviews und bislang unbekannte Briefe ausgewertet und zeichnet Chandler als einen Mann, der sein Selbstbild vom einsamen Helden, wie es auch sein Philip Marlowe ist, besonders gepflegt hat. Die Fakten – Geburt in Chicago, Scheitern der Ehe seiner Eltern, seine Zeit in Europa, vor allem in England, Rückkehr in die USA 1912, sein später Durchbruch als Schriftsteller und seine Alkoholsucht – sind bekannt. Die Frage, die sich bei solchen Biographien stellt: Was kann uns dieser Chronist an Neuigkeiten erzählen und gibt es unbekannte Facetten der portraitierten Persönlichkeit? Und wie setzt er sich von Chandlers Biographen Frank MacShane ab?

Das könnte Williams gelungen sein, folgt man den Kritiken, denn Williams lässt Raymond Chandler durch Zitate vor allem selbst erzählen. Eine sicher lohnende Lektüre, möglicherweise bevor der ganze Chandler-Rummel auch hier bei uns los geht.

Ausgewählte Kritiken und Verweise zum Buch:

Und so fing alles an:

»Raymond Chandler was born on 23 July 1888 in the upper rooms of a small, red-brick house of Langley Avenue in Chicago, Illinois.«

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Raymond Chandler: No „classics“ of crime and detection

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»There are no „classics“ of crime and detection. Not one. Within its frame of reference, which is the only way it should be judged, a classic is a piece of writing which exhausts the possibilities of its form and can never be surpassed. No story or novel of mystery has done that yet. Few have come close. Which is one of the principal reasons why otherwise reasonable people continue to assault the citadel.«

Raymond Chandler – Introduction to ‚The Simple Art of Murder‘ – S. 1019

Zitiert nach: Raymond Chandler: Later Novels and other writings. – New York : The Library of America, 1995. – ISBN 978-1-883011-08-6