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Bunt & lebendig | Die Krimiblog-Konferenz am Samstag, den 16. Februar 2013

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»Die Schatten der vergangenen Woche – jetzt und live in der Krimiblog-Konferenz am Samstag. Wir schalten wieder durch die angeschlossenen Blogs und Medien. Da die Attraktionen in dieser Woche Sendepause hatten, geht es gleich los bei den Krimi-Depeschen. Bitte melden!«

»Moin, moin, hier sind die Krimi-Depeschen, die in dieser Woche vermelden konnten, dass Donna Tartt im kommende Herbst einen neuen Roman veröffentlicht wird. Große Erwartungen, all überall. Weiterhin herrschte bei uns große Freude über das Wiedersehen mit der verehrten P.D. James. Und wir konnten ein junges Blog vermelden: Seit Januar ist crimenoir am Start. Wir übergeben an Twitter.«

»In den Zeitleisten krimineller Twitterer fand sich in dieser Woche ein schönes und zugleich trauriges Projekt: @mkinberg (Margot Kinberg) möchte mit einer Kurzgeschichten-Anthologie an die kürzlich verstorben Krimi-Expertin Maxine Clarke, im Netz auch unter ihrem Pseudonym Petrona bekannt, erinnern.

Gedenken an Petrona und Gedanken über Kriminalliteratur auch bei einem anderem Webprojekt: Unter Petrona Remembered wollen Freunde, Kritiker, Blogger und Leser ihren Lieblingskrimi vorstellen, angelehnt an die schöne Sammlung Books To Die For, herausgegeben von John Connolly und Declan Burke. Und damit geben wir weiter an Facebook.«

»Wir bei Facebook freuen uns ebenfalls über die Meldungen aus dem Hause Tartt. Außerdem empfehlen wir eine Kritik aus dem Hause Zeilenkino zu einem älteren Roman von Daniel Woodrell. Und Valentinstag haben wir auch gefeiert. Damit weiter an die Kollegen von Google+.«

»Shocking News about Truman Capote: Das war eindeutig die Meldung, die uns in dieser Woche bei Google+ beschäftigte. Und dann hatten wir da noch so’ne komische Nachricht… Tage des Lesens, bitte übernehmen Sie!«

»Zuständig für die schönen Dinge des Krimileserlebens konnten wir bei Tage des Lesens an die Erstveröffentlichung des Romans The Maltese Falcon von Dashiell Hammett erinnen. Mit diesen gar schönen Aussichten geht es zurück ins Krimiblog.«

»Und das war es dann auch schon mit dem etwas anderen Wochenrückblick. Die Krimiblog-Konferenz bedankt sich für Ihre Aufmerksamkeit und freut sich, wenn Sie auch das nächste Mal wieder einschalten. Grandiose Lektüren wünschen wir Ihnen!«

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Das tägliche Drama | Folge 5

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+++ Twitter off +++

Hoch die Tassen: Vor ein paar Tagen noch Krimitipp des Tages, jetzt stolzer Preisträger des „Theakstons Old Peculier Crime Novel of the Year“-Award. Wie Ali Karim bei Facebook berichtet und Katie Allen beim „Bookseller“ , erhält Roger Jon Ellory den Preis für seinen Roman „A Simple Act Of Violence“, der erst vor ein paar Tagen unter dem Titel „Vergib uns unsere Sünden“ in deutscher Übersetzung erschienen ist. Darauf einen Lindenblütentee (no alcohol, please!)

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Hoch die Tassen – Teil 2: Nicht vergessen zu erwähnen, das Reginald Hill für seinen ausergewöhnlichen Beitrag zur Kriminalliteratur bei der gleichen Veranstaltung wie auch R. J. Ellory ausgezeichnet wurde. „Theakstons Old Peculier Outstanding Contribution to Crime Fiction Award“ heißt das Ding und auch da heben wir die Teetassen!

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Blogempfehlung: Da ja heute Followfriday ist, sei ein Blog empfohlen, dass seit ein paar Wochen zur täglichen Lektüre gehört: Thriller Killer’s Blog heißt es und wird eben vom @ThrillerKiller1 bestückt.

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Wie tut sie’s? Der gute Andrew Taylor verteidigt beim „Independent“ die „Queen of Crime“ Agatha Christie. „How does she do it?“ fragt Taylor – und gibt gleich die Antworten.

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Noch ’ne Königin: In unserer beliebten Reihe mit P.D. James-Porträts finden wir heute ein Stück bei der „Montreal Gazette“. „Elderly find the pace of change horrifying“ behauptet darin die würdevolle Lady des gepflegten Mordes.

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Baker-Street-Boys back: Wie sexy ist eigentlich Sherlock Holmes? Diese Frage stelle ich mir ja schon seit Jahren, Tim Oglethorpe erörtet dies nun auch bei der „Daily Mail“. Aber eigentlich geht es natürlich um die neue BBC-Serie mit den Baker-Street-Boys, dem pseudoschwulsten Jungs-Duo der Kriminalliteratur.

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Blaupause aus der Gefängnisbibliothek: Und wieder ein realer Kriminalfall, der seinen Anfang angeblich in der Kriminalliteratur gefunden hat. Elizabeth Minkel berichtet beim „New Yorker“ über den Mord an der Petit-Familie in Cheshire, Connecticut. Nun sollen Bücher – konkret Truman Capotes „In Cold Blood“ und Stieg Larsons „The Girl With the Dragon Tattoo,” – aus der Gefängisbilbiothek (!) Steven J. Hayes, einer der mutmasslichen Täter, zu den Morden inspiriert haben. In dem Zusammenhang sei auch noch auf den interessanten Artikel „Rap Sheet – Why is American history so murderous?“ von Jill Lepore hingewiesen.

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Gute Wochenend-Lektüre!

Bildquelle: AlcatrazCell by kathycsus @flickr via everystockphoto.com

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Das tägliche Drama | Folge 4

2 Kommentare

+++ Twitter off +++

Stapel unbesprochener Werke, diesmal mitten in New York: Richard Price zieht mich zur Zeit rüber. „Lush life“, auf Deutsch „Cash“. Hochgelobter, gegenwärtiger, gesellschaftlicher, politischer, krimineller Bestseller, Lifestyle-Porträt nach 9/11. Bislang merke ich da nicht viel von. Netter, leicht verwirrter Kriminalroman trifft’s momentan noch besser.

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Eine Krimi-Königin und eine Königin der Meere: Die englische Autorin P. D. James ist gerade auf der „Queen Mary II“ unterwegs gewesen, für USA Today Anlass zu einem ausführlichen Porträt – mit Zahlen und Fakten. Und wem dies an täglicher P.D. James-Dosis noch nicht reicht, beim „Telegraph“ gibts noch ein schönes, ausführliches Porträt – mit Video sogar!

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Retro: Die BBC hat dem werten Sherlock Holmes mal wieder einen neuen Auftritt auf der Mattscheibe verpasst. Gerard Gilbert hat für „The Independent“ schon mal reingeschaut und ist sich sicher: „The reasons we shouldn’t update them are elementary.“

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International Affairs: „If you like organized crime stories then try Germany and Italy. Traditional mafiosos still turn up, but new European crime fiction increasingly deals with crime rings run by Eastern European gangs.“ So sieht man das beim „Wall Street Journal“. Alexandra Alter beschäftigt sich mit der Infiltration des US-amerikansichen Krimimarktes durch ausländische Autoren – zum Beispiel Jakob Arjouni, Jo Nesbø, Leonardo Padura oder Carlo Lucarelli.

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Afrikanisch: Okay, dieses Fundstück hat jetzt schon ein paar Tage auf dem Buckel, aber als Leseliste ist es diskutabel. „Michael Stanley’s top 10 African crime novels“ – beim Guardian am 30. Juni veröffentlicht – als alle Welt noch nach Südafrika schaute. (Okay, Deutschland schaute an dem Tag nach Berlin). Auf der Liste vertreten ist auch ein Roman aus Robert Wilsons Bruce-Medway-Reihe, die in Afrika spielt und die den deutschen Markt bislang nicht erreicht hat. Nachzuholen?

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Erst vor eingen Tagen eine Besprechung in der „Washington Post“, dann ein ausführlicher Hintergrundbericht beim geschätzten Ali Karim und seit heute morgen Krimitipp des Tages. So kann es gehen, mit den „Thrillers – 100 Must-Reads“.

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Apropos Buchempfehlung: Wie man wem die richtigen Bücher empfiehlt – Laura Miller hat sich bei „Salon.com“ dazu ihre Gedanken gemacht.

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Ganz viel Wahrheit: Der tägliche Glamour-Faktor muss sein. Ulrich Wickert hat dem Gesellschaftskolumnisten der „BZ“ seine Tipps für’s Krimischreiben diktiert. Bitte, lieber Kinder und Krimiautoren, NICHT nachmachen!

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Schönes Schwitzen noch!

Bildquelle: satanoid@flickr via/ everystockphoto.com