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Süße Geschichten | Die Krimiblog-Konferenz am Samstag, den 16. März 2013

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Ein neuer Papst regiert im Vatikan. In der Welt des literarischen Verbrechens gibt es natürlich nur einen erfürchtigen Diener des Krimigottes – und der bereitet für Sie wieder die samstägliche Krimiblog-Konferenz vor.

(wischt)

Hier also die neuesten Neuigkeiten der zu Ende gehenden Woche aus den Krimiblogs und Medien und wir übergeben gleich an die Krimi-Depeschen. Bitte melden…

»… sagte der Papst (räuspert sich). Ach, sind wir schon drauf? Ja, also vom Papst kommen wir zur Königin, genauer gesagt zur „Ice Queen of crime fiction“. Wir haben in dieser Woche bei den Krimi-Depeschen über Ruth Rendell alias Barbara Vine berichten dürfen. Neues Buch, neues Portraits – we love Barbara! And Ruth, too!

Unterdessen erregte ein weiterer britischer Autor unsere Aufmerksamkeit, nämlich der gute Andrew Taylor. Dessen historischer Roman The Scent of Death liegt nun auf unserem Nachttisch. Darum müssen wir jetzt dort hin und geben ab an die Kollegen bei Facebook.«

»Für uns hier bei Facebook war die frisch erschienenen Übersetzung von Ian Rankins Roman Standing in Another Man’s Grave, die im Deutschen schlicht Mädchengrab heißt, sehr wichtig. Und wir danken besonders der Frau N. für den Hinweis auf dieses schöne Video, das uns einen wunderbaren Kontext zu dem neuen Rankin-Buch liefert. Wir lauschen andächtig und geben ab an die Kollegen bei Google+.«

»Das Thema hier bei Google+ war in dieser Woche natürlich der Blogbeitrag von Dieter Paul Rudolph zur französischen Krimireihe „Le Poulpe“. So wird gute Krimikultur gepflegt – und wir unterstützen das gerne. Und damit weiter zu den Twitter-Kollegen.«

»Wie immer lassen wir bei Twitter die Tweets sprechen:

Das festigt unseren Glauben an eine lebendige Krimiliteratur und deshalb geht es jetzt weiter zum Tumblog Tage des Lesens.«

Als Tumblog für das Intime und Private haben wir diese Woche den Schreibtisch von Denise Mina im Angebot. Und einen ziemlich angstbesetzten Blogbeitrag. Und damit zurück ins Hauptblog.«

Yo, da sind wir wieder und verabschieden uns in ein aufregendes Wochenende mit einem aufregenden Ausblick auf die kommende Woche. Nicht nur, weil wir da den Frühling erwarten, sondern weil es – wenn alles glatt läuft – in der kommenden Krimiblog-Konferenz einen neuen Teilnehmer geben wird. Unser Internet soll schöner werden, weshalb der Krimiblogger sich um ein neues Medium bemüht. In diesem Sinne: Lesen Sie wohl!

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Krimitipp | Andrew Taylor: The Scent of Death

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The Scent of DeathUngelesen, angelesen, quergelesen – Der Krimitipp des Tages | Andrew Taylor: The Scent of Death. – London : HarperCollins, 2013. –
ISBN 978-0-00-721351-1

Okay, ich bin befangen: Seitdem ich den wunderbaren Andrew Taylor im April 2008 in Hamburg treffen durfte, kaufe ich jedes seiner Bücher ungesehen. Damals sagte er unter anderem:

»Eine Geschichte ist eine Form des spielerischen Zaubers und ich glaube, viele von uns Autoren versuchen, unsere Leser mit einer Geschichte zu verzaubern. Ich bin sicher, das ist es, was ein guter Kriminalroman kann.«
– Andrew Taylor

Diesen Zauber entwickelt Taylor auf sehr unterschiedliche Weise in seinen Kriminalromanen: zum Beispiel in seiner Roth-Triologie, die an psychologische Thriller erinnert, in seiner Lydmouth-Serie, deren Geschichten dem Polizeiroman nahe stehen oder in seinem historischen Roman über Edgar Allen Poe The American Boy.

Gerade an das letztgenannte Buch erinnerte ich mich, als ich erste Besprechungen zu Taylors aktuellem Roman The Scent of Death las. Denn Taylor wagt die Fahrt über den Atlantik und lässt seinen Roman während des Amerikanischen Unabhängigkeitskrieges in und um New York spielen. Edward Savill, ein kleiner Beamter aus London, trifft 1778 in New York ein, um sich dort um enteignete Loyalisten zu kümmern. Er lebt in einer britischen Enklave in Manhatten, umstellt von den Anhängern der Unabhängigkeitsbewegung. Untergebracht bei dem Richter Wintour und seiner Familie, verliebt er sich in die Tochter des Hauses, der bezaubernden Arabella. Die allerdings sorgt sich um ihren verschwunden Ehemann. Dann wird Saville schließlich in eine Mordermittlung hineingezogen.

The Scent of Death dürfte kein schnell erzählter Roman sein, vielmehr deutet sich an, dass Taylor stille, kraftvolle Szenen entwirft, in denen die Figuren sich um Fragen nach Verrat und Loyalität beschäftigen. Taylor verlässt damit ein Stück weit die britisches Geschichte (wenn auch nicht ganz) – und das dürfte sehr interessant sein. Kein Buch zur U-Bahn-Lektüre, eher für lange Stunden auf dem Sofa.

Der Bücherstapel wächst.

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Live on Tape | Die Krimiblog-Konferenz am Sonntag

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»Mit einem Tag Verzögerung: Die Krimiblog-Konferenz am Samstag am Sonntag. Wir blicken auf eine spannende Woche züruck und schalten in die angeschlossenen Blogs und Medien. Wo sind die Attraktionen?«

»Die Attraktionen haben sich in London und in Polen umgetan. Was unterdessen in London passiert ist, weiß Anya Lipska und ihr Debütkrimi Südenfall, im englischen Original heißt er Where The Devil Can’t Go. Kantig, kurzweilig und klug – eine Lesempfehlung. Und damit geht es weiter an die Krimi-Depeschen.«

»Ja, wir haben in dieser Woche uns selbstverständlich auch mit Anya Lipska beschäftigt, die unter anderem einen lesenswerten Einblick in ihre Arbeit als Autorin gegeben hat. Außerdem freuen wir uns über eine Besprechung von Michael Dirda zu zwei Anthologien, die unbekannte Texte von Bram Stoker veröffentlicht haben. Und wir finden Bram Stoker ziemlich sexy…
Besonders hat uns aber die Nominierung zu den Blogs of the year 2012 durch Steve Powell gefreut. Danke! Damit weiter zu Twitter.«

»Val McDermid empfiehlt die Krimi-Empfehlungen ihres Kollegen Andrew Taylor – und wer sind wir, diese nicht ebenfalls zu retweeten? Und außerdem freuen wir uns über die gemeinsame Familienforschungen von Sara Paretsky und Doris Wiesner. So spannende läuft es hier bei Twitter. Tage des Lesens bitte melden!«

»Bei uns gibt es wie immer was für’s Auge: Wir haben in dieser Woche hübsche Bond-Girls und scharfe Dschungel-Jungs im Angebot. Weiter zu Facebook.«

»Tja, wir bei Facebook hören auf unsere Leserinnen und Leser und stellen SIE in den Mittelpunkt. Ihre Wochenendlektüren sind gefragt. Weiterhin freuen wir uns selbstverständlich auch über die Nominierung für die Blogs of the year 2012. Was machen die Kollegen bei Google+?«

»Wir bei Google+ erinnern an die verstorbene Autorin Margaret Frazer, die auch bei uns in Deutschland durch ihre historischen Kriminalromane bekannt wurden. Mit dieser trauigen Nachricht geben wir zurück ins Sendezentrum.«

»Ja, vielen Dank für diese interessante Woche. Wir hier bei Krimiblog putzen noch ein bisschen und freuen uns auf eine weitere, spannende Woche. Lesen Sie sich schön!«