Schauder der Leichtigkeit

krimiblogger – aka Ludger Menke – betreibt krimiblog.de als ein Blognetzwerk, das Texte, Gedanken und Überlegungen seiner Beschäftigung mit dem Thema KriminalLiteratur dokumentiert. Dies ist sein Manifest.

krimiblogger erwartet von sich eine ernsthafte Leichtigkeit bei allem, was er im Internet veröffentlicht. Dieses Manifest genügt diesem Anspruch nicht.

krimiblogger pflegt krimiblog.de und die angeschlossenen Blogs, Tumblogs, Wikis, Foren und Konten bei externen sozialen Netzwerken (facebook, Twitter, Pintrest, Google+, Tumblr) öffentlich im Internet, abgesehen von internen Testumgebungen. Die Kommentarfunktion der Blogs ist in der Regel offen, in den üblichen Zweifelsfällen (Gewaltaufruf, Rassenhass, Pornografie, Homophobie, Spam und anderes Ungemach) behält es sich der krimiblogger vor, Kommentare zu löschen.

krimiblogger setzt mit krimiblog.de auf die Netzwertigkeit bei der Auseinandersetzung mit KriminalLiteratur. Analoge Medien bieten Anderen andere Möglichkeiten, für den krimiblogger sind sie derzeit nur als Rezipient zugänglich und interessant, fließen unbedingt in seine Beschäftigung mit KriminalLiteratur ein, seine persönlichen und offenen Gestaltungsmöglichkeiten sieht er aber nur im Raum Internet.

krimiblog.de ist für den krimiblogger eine Spielwiese der Chancen, Erkundungen, Exkursionen, Lernprozesse und der unterschiedlichen, medialen Darstellungsformen. Zugleich ist es eine Einladung an alle Leser/innen, Autor/innen und Blogger/innen, sich auf dieser Spielwiese zu tummeln. Betreten erfolgt auf eigene Gefahr, Haftung für das Verlaufen wird nicht übernommen, krimiblog.de gibt es ohne Rückgaberecht.

krimiblogger versucht jeder im Internet darstellbaren medialen Form (Text, Foto, Grafik, Audio, Video) den Raum zu geben, der ihr zusteht. Texte erfordern andere ästhetische Umgebungen im Internet als Fotos, als Grafiken, als Podcasts, als Videos. Als Grenzen akzeptiert der krimiblogger dabei nur die technischen Voraussetzungen des Internets und seine persönlichen Fähigkeiten.

krimiblogger erkennt das Internet und seine Möglichkeiten als einen wachsenden, öffentlichen Raum an, dessen Möglichkeiten noch ganz am Anfang sind und dessen Entwicklung spannend bleibt. Daher sind Fehler und Unzulänglichkeiten zwar ärgerlich, aber wünschenswert. krimiblogger sieht sich als Schüler, sowohl im Hinblick auf das Internet wie auch auf die KriminalLiteratur.

Schönheit der Auseinandersetzung

KriminalLiteratur ist für den krimiblogger ein Begriff, dessen Definition vorerst vertagt werden muss. krimiblog.de spiegelt die Annäherung und die Auseinandersetzung mit diesem Begriff und dessen vielfältige Bedeutung wider. KriminalLiteratur umfasst einen nicht abgeschlossenen Prozess und seine jeweiligen Zustände und Manifestationen.

krimibogger nähert sich der KriminalLiteratur mit dem Wunsch nach Offenheit, Wissbegierde und Schönheit. krimiblogger vermisst den Begriff „schöngeistige Literatur“ und wünscht sich eine Wiederentdeckung dieses Begriffs.

krimiblogger respektiert Offenheit. Er respektiert aber auch die Notwendigkeit von digitalen Rückzugsorten und Abgrenzungen in InternetGhettos. KriminalLiteratur hat nach Auffassung des krimibloggers ihren Ursprung auch in verschiedenen Subkulturen, die unterschiedlich durchlässig sind. Diese unterschiedlichen (Ab)grenzungen sind, so sie denn freiwillig geschehen, zu akzeptieren, ihre Voraussetzungen sind aber kritisch zu begleiten.

krimiblogger freut sich über und nutzt jede physische und mediale Form von KriminalLiteratur. Sein Herzblut gilt aber der geschriebenen KriminalLiteratur, unabhängig von ihrer physischen Form (Buch, E-Book etc.).

krimiblogger beschäftigt sich zeitgemäß mit KriminalLiteratur und nimmt sich deshalb die Zeit, die er für die Auseinandersetzung mit einem Text nach seiner Auffassung benötigt oder die der Text verlangt. Dies gilt insbesondere für ältere Texte der KriminalLiteratur, die nach Ansicht von krimiblogger bislang nur unzureichend gewürdigt werden. Darüber versucht krimiblogger aber auch, die aktuelle KriminalLiteratur nicht zu vernachlässigen.

krimiblogger ist stolz darauf, dass krimiblog.de eines der ältesten Blogs zum Thema KriminalLiteratur im deutschsprachigen Internetraum und somit beständigen Wandlungen unterworfen ist.

Schrecken der Unzuverlässigkeit

Jede KriminalLiteratur ist persönlich und so ist es auch jede Beschäftigung mit ihr.

Dieses Manifest ist unverbindlich, veränderbar und unzuverlässig.

Erste Fassung, verfasst und veröffentlicht auf einer Zugfahrt im September 2012