Alle Artikel des Monats: Juli 2010

Artikel

Das tägliche Drama | Folge 6

Hinterlasse eine Antwort

+++ Twitter off +++
Da will man fleißiger Blogger sein, aber Arbeit und anderer Unbill lassen einem keine Zeit für die liebste Lieblingsbeschäftigung. Das kann so nicht weitergehen.

***

Bollywood-Meisterwerk: Wie man selbiges verfasst, erfährt man in einem Artikel über den indischen Autor Vikram Chandra, der uns so bunte Krimibücher wie „Sacred Games“ (dt. zunächst in zwei Teilen unter den Titeln „Der Gott von Bombay“ und „Bombay Paradise“ 2006 erschienen, aktuell als dicker Wälzer unter dem Titel „Der Pate von Bombay“ als Taschenbuch lieferbar) geschenkt hat.

***

Bruchstücke: Am 4. Juni verstarb der US-amerikanische Autor David Markson, der leider hierzulande kaum wahrgenommen wurde. Nun wird seine persönliche Bibliothek Stück für Stück im New Yorker Buchladen „Strand Bookstore“ verkauft – oder sollte man lieber verscherbelt sagen? Jedenfalls versuchen nun Bücherliebhaber aus aller Welt zumindest virtuell die Sammlung zu erhalten, in dem sie in einer Facebook-Gruppe festhalten, wer welches Exemplar aus Marksons Bibliothek erworben hat. Und wie es sich so lebt und liest, mit den Geistern in gebrauchten Büchern, darüber hat sich Dylan Jackson so seine – sehr lesenswerten – Gedanken gemacht.

***

Abkehr: Die US-amerikanische Autorin Anne Rice, die unter anderem durch ihren Roman-Zyklus „Chronik der Vampire“ bei uns bekannt wurde, will keine Christin mehr sein. Auf ihrer Facebook-Seite schrieb sie:

As I said below, I quit being a Christian. I’m out. In the name of Christ, I refuse to be anti-gay. I refuse to be anti-feminist. I refuse to be anti-artificial birth control. I refuse to be anti-Democrat. I refuse to be anti-secular humanism. I refuse to be anti-science. I refuse to be anti-life. In the name of …Christ, I quit Christianity and being Christian. Amen.

Anne Rice, die sich mit diesem Schritt vor allem gegen fundamentalistische, christliche Gruppen in den USA wendet, vermutlich kein leichter Schritt, da für sie der Glaube elementar ist. Die Autorin, deren Sohn Christopher Rice, der ebenfalls als Schriftsteller arbeitet, offen schwul lebt, unterstützt schon länger die Rechte von Schwulen und Lesben.

***

Gesucht: Während des „Theakston Old Peculier Crime Writing festival“ hatten Nachwuchsautoren die Gelegenheit, Literaturagenten von ihren noch unveröffentlichten Werken zu überzeugen. Wie man sich dabei so fühlt und was dabei alles schief gehen kann, Helen Carter hat für den Guardian den Selbsttest unternommen.

***

Historisch: Von Sjöwall/Wahlöö bis Stieg Larsson: Die geschätzte Sarah Weinman hat sich für „The Daily Beast“ Gedanken über die Tradition der schwedischen Kriminalliteratur gemacht.

***

Happy Birthday: Geburtstagskind des Tages ist ein kleiner Vogel – die Penguin Books feiern heute ihren 75. Geburtstag. Da gratuliere ich ganz artig und wünsche dem kleinen Vogel weiterhin viel, viel Erfolg.

Artikel

Vier Frauen und drei Morde

Hinterlasse eine Antwort

Scheiterhaufen von Derek Nikitas
Derek Nikitas: Scheiterhaufen

„Als sie ihre Augen öffnete, um zu sehen, war ihr Blick vollkommen klar. Sie sah Quinn zusammengesackt vor der Kiefer, der Schnee um ihn herum war rot getränkt, als seien dort Kochtöpfe mit Blut ausgeschüttet worden. Sein tätowierter Arm war an der Schulter abgeschnitten und aus der großen breiigen Wunde regnete es Blutfäden. Sein Gesicht war aschgrau, der Schatten des Todes war bereits da. Sein Arm selbst war verschwunden, und das schien von allem am Seltsamsten.“

Solche Schlacht- und Mordszenen bleiben einem nach der Lektüre von Derek Niktias Debütroman “Scheiterhaufen“ durchaus im Gedächnis. Ist das nun widerlicher Splatterkitsch oder gekonnte, drastische Zuspitzung einer Situation, in die die fast 16-jährige Luc geraten ist. Sie, die Hauptfigur des Romans, wird Zeugin des Mordes an Quinn, dem Jungen, den sie fast geliebt hätte und der sie so übel hintergangen und verraten hat. Beide sind in die Fänge einer Rockerbande geraten, und es ist klar, dass es neben Quinn noch weitere Tote geben wird.

Gewaltexzesse unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen, bei Nikitas liefern sie den Kern für eine Geschichte von vier Frauen und drei Morden. Den ersten Mord erlebt Luc als überraschte Zeugin im Auto ihres Vaters. Als ein Typ Oscar Moberg kaltblütig auf einem Parkplatz abknallt, gehen Luc und auch die ermittelnde Polizistin Greta zunächst von einem Raubmord aus. Doch dann wendet sich das Blatt: Luc entdeckt 5.000 Dollar im Haus ihrer Eltern – Geld, das ihre Mutter Blair vermutlich als Belohnung für den Auftragsmord an ihrem Mann versteckt hält. Damit nicht genug: Blair stürzt sich von einer Klippe, doch ihr Selbstmordversuch misslingt. Fortan leidet sie unter einer Amnesie, erinnert sich kaum noch an Luc. Plötzlich ist die 16-Jährige auf sich gestellt und sucht Zuflucht beim Nachbarjungen Quinn.

Doch der scheinbar coole Quinn handelt im Auftrag einer Rockerbande, deren Anführer Mason, zusammen mit seiner hochschwangeren Freundin Tanya, Luc entführt, um an das noch fehlende Geld zukommen. Ein Albtraum für die 16-Jährige, die in einer Hütte versteckt gehalten wird. Tanya, das Leben in tristen Trailer-Parks gewöhnt, passt auf sie auf und träumt von einem besseren Leben mit ihrem Baby, dessen Geburt kurz bevorsteht. Und das ist nicht das einzige Problem, mit dem sich Tanya herumschlagen muss: Plötzlich taucht der Verräter Quinn auf – sein Todesurteil. Unterdessen rücken die Polizistin Greta und ihrer Kollegen den Rockern immer mehr auf die Pelle – bis es zum schaurigen Showdown in verschneiter Landschaft kommt.

Vom Backfisch zur Mörderin

Viel Brutalität, viel Gleichgültigkeit, viel Trostlosigkeit – auf diese Worte kann man Lucs Geschichte, die zugleich auch die Geschichte von ihrer Mutter Blair, der Polizistin Greta und der Rockerbraut Tanya ist, zusammenfassen. Nikitas Roman ist durchweg düster und dicht – bis zu einem Ende, das nicht so wirklich zu einem knallharten Noir-Roman passen will. Seine Qualität zeigt er immer da, wo der Autor ausblendet, wo er Raum für die Bilder des Lesers lässt, wo oft nur einzelne Sätze einen ganzen Film ablaufen lassen können. Das geschieht leider zu selten in diesem Roman. Gerade die Mordszenen – sei es der Mord an Lucs Vater, sei es das Abschlachten von Quinn – beschreibt Nikitas zu deutlich, zu genau und nimmt damit seiner Erzählung den Atem. Andeutungen, Striche, Lücken – all das hätte den Roman intensiver wirken lassen.

Dabei ist Nikitas durchaus ein Erzähler, der etwas zu sagen hat. Allein, dass er in seiner “Coming-of-Age“-Geschichte – was man im Deutschen wohl noch am ehesten mit einem Bildungs- oder Entwicklungsroman vergleichen könnte – vier Frauen in den Vordergrund stellt, ist bemerkenswert. Eine solche Zusammenstellung findet sich bei dieser Art von Literatur nämlich eher selten. Auch sein nüchterner, fast kalter Stil, der seine Figuren mehr durch ihre Gedanken und Gespräche zeichnet, als durch Beschreibungen eines allwissenden Erzählers, kann überzeugen. Die hinterhältige Dramatik, die er seiner Geschichte verpasst, die eine oder andere Wendung, die er geschickt einbaut, spricht dafür, dass Nikitas ein kluger Dramatiker ist. Weiterer Beweis ist die Figur Luc, die zunächst wie ein typischer Backfisch erscheint, gelegentlich CDs klaut, dann Zeugin am Mord ihres Vaters wird, schließlich den Tod ihres Verräters herbeisehnt und dann selbst zur Mörderin wird – das ist schon eine Entwicklung, die man in klassischen Bildungsromanen eher selten liest. Allein, das arg kitischige Ende, das so wirkt, als sei es für einen US-amerikanischen Mainstream-Film ausgedacht, nimmt dem Roman die Wucht.

Was als durchaus provozierende Story beginnt, die einen klaren Blick auf das Leben in amerikanischen Kleinstädten und in den furchtbaren Wohnwagensiedlungen wirft, verkümmert zum Schluss zu einer rührseligen Vier-Frauen-Geschichte.

Derek Nikitas: Scheiterhaufen/ Übersetzt aus dem Amerikanischen von Jens Seeling. – Frankfurt am Main : Seeling Verlag, 2010. –
ISBN 978-3-938973-11-0 – Preis: 15 €

Originalausgabe: Derek Nikitas: Pyres. – New York : St. Martin Minotaur, 2007

Buch bestellen bei:
» amazon.de » libri.de » buch24.de » buecher.deDa draußen:
Homepage von Derek Nikitas
This World Like A Knife – Blog von Derek Nikitas

Artikel

Krimitipp | Jedediah Berry: Handbuch für Detektive

2 Kommentare

Ungelesen, angelesen, quergelesen – Der Krimitipp des Tages: Jedediah Berry: Handbuch für Detektive
Handbuch für Detektive von Jedediah Berry
Jedediah Berry: Handbuch für Detektive : Roman / Aus dem Englischen von Judith Schwaab. – München : C. H. Beck, 2010
ISBN 978-3-406-60515-4 – Preis: 19,95 €

Mashup ist auch beim Krimi angesagt. Krimi-Solos reichen nicht immer. Krimi, dieser elendige Bastard, treibt es auch gerne mit anderen Genres: Science Fiction, Horror oder Fantasy zum Beispiel. Ein Beispiel dafür ist der Debütroman „The Manual of Detection“ des US-amerikanischen Autors Jedediah Berry, der in diesen Tagen bei C.H. Beck unter dem Titel „Handbuch für Detektive“ erschienen ist. Laut deutscher Verlagswerbung ein „Krimi aus einer Traumwelt, als hätte man Kafka und Borges gebeten, gemeinsam einen Detektivroman zu schreiben.“ Nun gut: Kafka, Borges – irgendwo wird auch der Vergleich zu Ray Bradburys Erzählungen herangezogen – da steigt der Erwartungsdruck für dieses Krimi-Fantasy-Science-Fiction-Mashup. Ob das für einen Debütanten so gut ist, bezweifle ich.

Allerdings hat „The Manual of Detection” einige gute Kritiken in den USA eingefahren (sicher, das heißt jetzt auch nix). Und die Überschriften des Romans wecken durchaus die Neugier: „Über das Beschatten“, „Über Betrug“ oder „Über das Bluffen“ sind Kapitel überschrieben. Erzählt wird die Geschichte von Charles Unwin, kleiner Angestellter einer großen Detektivagentur, der mit aufgespannten Schirm selbst bei Regen mit dem Fahrrad zur Arbeit fährt. Als einer der Top-Detektive der Agentur vermisst wird, begibt sich Unwin auf die Suche nach dem Verschwundenen und diese Suche führt ihn in die fiesesten Ecken der Großstadt. Er trifft dabei auf allerlei merkwürdige Gestalten. Das „Handbuch für Detektive“ führt den Jungdetektiv durch die Unterwelt, in der er unter anderem auch in die Träume eines Mordopfers eindringen soll. Mashup eben, mit vielen Bezügen in die klassische Detektivliteratur.

Da draußen
The Manual of Detection – Homepage zum Buch
The Third Archive: Blog von Jedediah Berry

Artikel

Das tägliche Drama | Folge 5

Hinterlasse eine Antwort

+++ Twitter off +++

Hoch die Tassen: Vor ein paar Tagen noch Krimitipp des Tages, jetzt stolzer Preisträger des „Theakstons Old Peculier Crime Novel of the Year“-Award. Wie Ali Karim bei Facebook berichtet und Katie Allen beim „Bookseller“ , erhält Roger Jon Ellory den Preis für seinen Roman „A Simple Act Of Violence“, der erst vor ein paar Tagen unter dem Titel „Vergib uns unsere Sünden“ in deutscher Übersetzung erschienen ist. Darauf einen Lindenblütentee (no alcohol, please!)

***

Hoch die Tassen – Teil 2: Nicht vergessen zu erwähnen, das Reginald Hill für seinen ausergewöhnlichen Beitrag zur Kriminalliteratur bei der gleichen Veranstaltung wie auch R. J. Ellory ausgezeichnet wurde. „Theakstons Old Peculier Outstanding Contribution to Crime Fiction Award“ heißt das Ding und auch da heben wir die Teetassen!

***

Blogempfehlung: Da ja heute Followfriday ist, sei ein Blog empfohlen, dass seit ein paar Wochen zur täglichen Lektüre gehört: Thriller Killer’s Blog heißt es und wird eben vom @ThrillerKiller1 bestückt.

***

Wie tut sie’s? Der gute Andrew Taylor verteidigt beim „Independent“ die „Queen of Crime“ Agatha Christie. „How does she do it?“ fragt Taylor – und gibt gleich die Antworten.

***

Noch ’ne Königin: In unserer beliebten Reihe mit P.D. James-Porträts finden wir heute ein Stück bei der „Montreal Gazette“. „Elderly find the pace of change horrifying“ behauptet darin die würdevolle Lady des gepflegten Mordes.

***

Baker-Street-Boys back: Wie sexy ist eigentlich Sherlock Holmes? Diese Frage stelle ich mir ja schon seit Jahren, Tim Oglethorpe erörtet dies nun auch bei der „Daily Mail“. Aber eigentlich geht es natürlich um die neue BBC-Serie mit den Baker-Street-Boys, dem pseudoschwulsten Jungs-Duo der Kriminalliteratur.

***

Blaupause aus der Gefängnisbibliothek: Und wieder ein realer Kriminalfall, der seinen Anfang angeblich in der Kriminalliteratur gefunden hat. Elizabeth Minkel berichtet beim „New Yorker“ über den Mord an der Petit-Familie in Cheshire, Connecticut. Nun sollen Bücher – konkret Truman Capotes „In Cold Blood“ und Stieg Larsons „The Girl With the Dragon Tattoo,” – aus der Gefängisbilbiothek (!) Steven J. Hayes, einer der mutmasslichen Täter, zu den Morden inspiriert haben. In dem Zusammenhang sei auch noch auf den interessanten Artikel „Rap Sheet – Why is American history so murderous?“ von Jill Lepore hingewiesen.

***

Gute Wochenend-Lektüre!

Bildquelle: AlcatrazCell by kathycsus @flickr via everystockphoto.com

Artikel

Krimitipp | Kathryn Miller Haines: Ein Schlachtplan für Miss Winter

Hinterlasse eine Antwort

Ungelesen, angelesen, quergelesen – Der Krimitipp des Tages | Kathryn Miller Haines: Ein Schlachtplan für Miss Winter

Kathryn Miller Haines: Ein Schlachtplan für Miss Winter : Rosie Winters zweiter Fall / Aus dem Amerikanischen von Kirsten Riesselmann. – Berlin : Suhrkamp, 2010

ISBN 978-3-518-46166-2 – Preis: 9,95 €

Zum ersten Roman von Kathryn Miller Haines, der in deutscher Übersetzung erschienen ist, hat der geschätzte Walter Delabar eine der schönsten Nicht-Rezensionen der letzten Jahre geschrieben. Sein  Loblied auf “Miss Winters Hang zum Risiko“ erzählt uns ganz viel über den Rezensenten, dafür so gut wie nichts über das besprochene Buch. Ich mag solche Texte, die auf Abwegen wandeln. Dennoch habe ich den ersten Roman der US-amerikanischen Autorin noch nicht gelesen  – wie so oft aus Zeitmangel. Aber er liegt jetzt hier im Regal (bei mir liegen Bücher des Öfteren) neben dem neuen Roman “The Winter of her Discontent“, der seit einigen Wochen unter dem Titel “Ein Schlachtplan für Miss Winter“ erhältlich ist.

Schauplatz ist wie im ersten Roman die New Yorker Theaterwelt, diesmal im Kriegsjahr 1943. Rosie Winter, Broadway-Schauspielerin ohne Engagement, muss diesmal ihren Freund Al aus dem Schlamassel herausholen. Angeblich soll er das Starlet Paulette erschlagen haben, er gesteht sogar die Tat, doch Miss Winter weiß es mal wieder besser. Das klingt durchaus nach Retro – aber vielleicht nach nettem Retro. Und es erinnert ein wenig an den guten George Baxt. Die nächsten ruhigen Stunden sollen auf jeden Fall Miss Winter gehören, von der es in den USA bislang noch zwei weitere Titel vorliegen. Stoff genug also.

Da draußen:
Porträt von Kathryn Miller Haines bei der Hammett-Krimibuchhandlung

Homepage von Kathryn Miller Haines

Artikel

Krimitipp | Jo Nesbø : Headhunter

Hinterlasse eine Antwort

Ungelesen, angelesen, quergelesen – Der Krimitipp des Tages | Jo Nesbø : Headhunter

Jo Nesbø : Headhunter : Thriller / Aus dem Norwegischen von Günther Frauenlob. – Berlin : Ullstein, 2010
ISBN 978-3-548-28045-4 – Preis 14,95 €

Lese und tue Gutes – nach diesem Motto funktioniert der neue Thriller des norwegischen Autors Jo Nesbø. Wer nämlich “Headhunter“ – dessen Originaltitel ich im Buch nicht entdecken konnte – käuflich erwirbt, der spendet damit Geld für eine Stiftung, die gegen Analphabetismus bei Kinder kämpft und von Jo Nesbø gegründet wurde. Und was bekommt man für sein Geld zu lesen?

Roger Brown ist einer dieser Headhunter, der seinen Kunden jedoch nicht nur möglichst gute Manager vermittelt, er erleichtert sie auch um ihre Kunstwerke und verkauft sie. Als er an Clas Greve gerät, den er vermitteln soll und der einen wertvollen Rubens besitzt, hat er seinen härtesten Gegner gefunden. Das Multitalent Nesbø, der ja nicht nur Schriftsteller, sondern auch Musiker und Ökonom ist, dürfte sich in der Welt der Wirtschaftsbosse gut auskennen. Damit könnte es tatsächlich mal einen interessanten Wirtschaftskrimi geben, vermutlich geht es aber in die andere Richtung. Immerhin dürfte man etwas über die Fragetechnik des FBI lernen. Man weiß ja nie, wofür man das brauchen kann…

Da draußen
Rücksichtslosigkeit zahlt sich aus – Interview mit Jo Nesbø
Trailer zum Buch