Post aus der Heimat

Blognetzwerk. Das heißt, unter der gleichen Domain kann es ganz, ganz viele kleine Blogs bekommen. Denn natürlich geht der Trend zum Zweit- oder Drittblog, dazu ein privates Wiki vielleicht noch. Oder wie wäre es mit einem Forum? Nun ja.

Krimiblog.de war und ist meine Heimat, meine Basis in den weiten Welten des Internets, trotz Facebook und Twitter. Aber deshalb muss ich ja nicht bei einem Blog bleiben. Meine Wohnung hat ja auch mehrere Zimmer. Kurz: Je nach Zeit und Laune entstehen hier neue Blogs, zeitlich und thematisch begrenzt. Aktuell sind seit ein paar Tagen die Krimi-Depeschen da:

Krimi-Depeschen

Unter depeschen.krimiblog.de gibt es halt das, was dort in der Unterzeile steht: Notizen zur Kriminalliteratur. Links zu Artikeln, Blogbeiträgen, Rezensionen, Porträts, Bildern, Videos, Podcasts und vielen anderen Dinge, die ich beim fast täglichen Surfen finde, notiere ich da. Ein öffentliches Linknotizbuch – oder auch Linkschleuder genannt und etwas, von dem Internetfuzzis wie ich glauben, es sei ein Ursprung der Blogs. Denn natürlich existiert eine deutschsprachige Krmiblog-Szene, auch wenn einige Krimi-”Spezialisten” (von denen einer sogar selbst Blogger ist), wie jüngst geschehen, dies immer noch verneinen. Das ist jedoch eine anderes Thema.

Da es gelegentlich genannt wurde: Nein, die Krimi-Depeschen sind kein Ersatz für die Alligatorpapiere. Das können sie gar nicht sein, da Alfred Miersch viel, viel mehr geleistet hat. Ich notiere nur Links, Alfred hatte da einiges mehr im Programm (TV-Tipps, Sekundärliteratur, Krimi-Kritik und und und). Zudem will und kann ich gar nicht objektiv sein, ich will es erst gar nicht versuchen. Bei den Krimi-Depeschen erscheint nur das, was ich interessant finde – ob es nun albern, ernst, informativ, aufschlussreich oder auch peinlich ist. Zudem bin ich der Auffassung, dass man das Grauen, wie im deutschsprachigen Raum immer noch über Kriminalliteratur geschrieben und gedacht wird, ein Stück weit dokumentieren kann.

Selbstverständlich finden sich die Einträge der Krimi-Depeschen auch bei Facebook und bei Twitter – dort dürfen Sie natürlich auch gerne vorbeischauen.

Tja, und wie es mit der Mutter aller Krimiblogs weitergeht, weiß ich auch noch nicht. Schönen Abend noch.

P.S.: Da ich Alfred Miersch und seine Alligatorpapiere eben erwähnt habe und nur, damit ich es einmal aufgeschrieben habe: Ich fand es schon arg dürftig, dass ein Magazin, welches behauptet, über die Krimi-Szene und ihre Entwicklung zu informieren und zu berichten, kein Sterbenswörtchen über den Abschied von den Alligatorpapieren verloren hat. Stillos.

Bildquelle: Savethedate by jaynefury @flickr via everystockphoto.com

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Wer war es? Der Ludger Menke

human since 1966 | librarian since 1992 | dj since 1994 | online editor since 1999 | blogger since 2005 | t.b.c.

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