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Das tägliche Drama | Folge 5

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Hoch die Tassen: Vor ein paar Tagen noch Krimitipp des Tages, jetzt stolzer Preisträger des „Theakstons Old Peculier Crime Novel of the Year“-Award. Wie Ali Karim bei Facebook berichtet und Katie Allen beim „Bookseller“ , erhält Roger Jon Ellory den Preis für seinen Roman „A Simple Act Of Violence“, der erst vor ein paar Tagen unter dem Titel „Vergib uns unsere Sünden“ in deutscher Übersetzung erschienen ist. Darauf einen Lindenblütentee (no alcohol, please!)

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Hoch die Tassen – Teil 2: Nicht vergessen zu erwähnen, das Reginald Hill für seinen ausergewöhnlichen Beitrag zur Kriminalliteratur bei der gleichen Veranstaltung wie auch R. J. Ellory ausgezeichnet wurde. „Theakstons Old Peculier Outstanding Contribution to Crime Fiction Award“ heißt das Ding und auch da heben wir die Teetassen!

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Blogempfehlung: Da ja heute Followfriday ist, sei ein Blog empfohlen, dass seit ein paar Wochen zur täglichen Lektüre gehört: Thriller Killer’s Blog heißt es und wird eben vom @ThrillerKiller1 bestückt.

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Wie tut sie’s? Der gute Andrew Taylor verteidigt beim „Independent“ die „Queen of Crime“ Agatha Christie. „How does she do it?“ fragt Taylor – und gibt gleich die Antworten.

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Noch ’ne Königin: In unserer beliebten Reihe mit P.D. James-Porträts finden wir heute ein Stück bei der „Montreal Gazette“. „Elderly find the pace of change horrifying“ behauptet darin die würdevolle Lady des gepflegten Mordes.

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Baker-Street-Boys back: Wie sexy ist eigentlich Sherlock Holmes? Diese Frage stelle ich mir ja schon seit Jahren, Tim Oglethorpe erörtet dies nun auch bei der „Daily Mail“. Aber eigentlich geht es natürlich um die neue BBC-Serie mit den Baker-Street-Boys, dem pseudoschwulsten Jungs-Duo der Kriminalliteratur.

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Blaupause aus der Gefängnisbibliothek: Und wieder ein realer Kriminalfall, der seinen Anfang angeblich in der Kriminalliteratur gefunden hat. Elizabeth Minkel berichtet beim „New Yorker“ über den Mord an der Petit-Familie in Cheshire, Connecticut. Nun sollen Bücher – konkret Truman Capotes „In Cold Blood“ und Stieg Larsons „The Girl With the Dragon Tattoo,” – aus der Gefängisbilbiothek (!) Steven J. Hayes, einer der mutmasslichen Täter, zu den Morden inspiriert haben. In dem Zusammenhang sei auch noch auf den interessanten Artikel „Rap Sheet – Why is American history so murderous?“ von Jill Lepore hingewiesen.

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Gute Wochenend-Lektüre!

Bildquelle: AlcatrazCell by kathycsus @flickr via everystockphoto.com

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