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Dieser Beitrag hat zu einer schönen Diskussion zwischen Christiane Geldmacher und mir geführt, allerdings nur bei Facebook. Freundschaftsanfragen sind wie immer willkommen. Im Zuge dessen wünscht sich Christiane einen Beitrag zum aktuellen Stand der deutschen Krimiblogs. Kommt. Demnächst.
Weils die Alligatorpapiere auch schon vermeldet haben, hier noch mal der Hinweis auf die Besprechungen von Joachim Feldmann, die einst beim Titel-Magazin erschienen sind und nun auf der Internetseite der Literaturzeitschift “Am Erker” hinterlegt sind.
Das Börsenblatt hat ein neues Themen Special zum Krimi vorgelegt. Darin unter anderem:
* Verbrechen hautnah: ehemalige Polizisten als Autoren
* Krimis mit politischem Akzent: Interview mit Nautilus-Verleger Lutz Schulenburg
* Von Sherlock Holmes bis Lisbeth Salander: Alterslose Klassiker und coole Kultfiguren sind ein lukratives Geschäft für Publikumsverlage
* Interview: Der US-Autor Jedediah Berry hat mit “Handbuch für Detektive” (C.H. Beck) einen Roman geschrieben, der mit Elementen des Krimis, der Literatur und des Fantasy-Genres spielt.
* Quiz: Kennen Sie sich mit Krimis aus?
* Umfrage: Gibt es zu viel Spannungsliteratur?
Also, wiederhole ich die Frage: Gibt es zu viel Spannungsliteratur? Auch Thomas Klingenmaier bereitet der Überdruss am Krimi Sorgen, unter anderem hier in den Kommentaren. Dabei möchte ich nicht versäumen auf das schöne Blog “Propellerinsel” bei der Stuttgarter Zeitung hinzuweisen, in dem Herr Klingenmaier mitbloggt.
Andere fürchten gar den Tod des Romans. Wahrscheinlich gilt auch hier: Totgesagte leben länger.
Und damit ins Ausland. Schon vor einigen Tagen erschien der Artikel “How the world became one big crime scene” vom geschätzten Declan Burke. Die Welt ist uns eben nicht genug. Oder so.
Auch ‘ne hübsche Idee: “I write like”. Finden Sie raus, welchem berühmten Autor Ihr Schreibstil gleicht. Funktioniert allerdings nur mit englischen Texten. Folgendes Ergebnis gabs bei mir:
Wow, kann ich da nur sagen, klopfe mir und “Rap Sheet” auf die Schultern, letztere haben es gefunden.
So, und meine aktuelle Lektüre wurde schon vielerorts besprochen: “Cash” von Richard Price.
Womit ich bei meinem Stapel der unbesprochenen Werke (unvollständig): wäre. Schönen Resttag noch.
Derek Nikitas: Scheiterhaufen
r.evolver: The Nazi Island Mystery
Pablo De Santis: Das Rätsel von Paris
James Ellroy: Blut will fließen
Rolf Redlin: Bullenbeißer
Guido Rohm: Blut ist ein FlussIan Rankin: Ein reines Gewissen
Hallgrímur Helgason: Zehn Tipps, das Morden zu beenden und mit dem Abwasch zu beginnen
Domingo Villar: Strand der Ertrunkenen
Michael Marano: Dawn Song
Christian Moerk: Darling Jim
Christian Dorph und Simon Pasternak: Der deutsche Freund
William Gay: Nächtliche Vorkommnisse
Krischan Koch: Flucht übers Watt
Petros Markaris: Die Kinderfrau
Catherine O’Flynn: Was mit Kate geschah
Michael Robotham: Dein Wille geschehe
Dan Simmons: Drood
Daniel Stashower: Sir Arthur Conan Doyle – Das Leben des Vaters von Sherlock Holmes
Kein Krimi
Jason Fried & David Heinemeier Hansson: Rework
Elisabeth Rank: Und im Zweifel für dich selbst
Manfred Büttner und Christine Lehmann: Von Arsen bis Zielfahndung
Bildquelle: aboutpixel.de Clown © Sandra Bus