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Buchtipp | Viktor Pelewin: Tolstois Albtraum

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Tolstois AlbtraumUngelesen, angelesen, quergelesen – Der Buchtipp des Tages | Viktor Pelewin: Tolstois Albtraum. – Aus dem Russischen von Dorothea Trottenberg. – München : Luchterhand Literaturverlag, 2013. – ISBN 978-3-630-87388-6
Originalausgabe: T. – Moskau : Eskmo, 2009

Nach einer ganzen Reihe von Krimis liegt wieder einmal ein Nicht-Krimi vor mir. Genauer gesagt eine Mischung aus wüster »Fantasy, Action, Comic, Horror und buddhistische Weltauslegungen«, folge ich der Besprechung von Gregor Ziolkowski bei dradio.de. Es geht um den Roman Tolstois Albtraum des russischen Autors Viktor Pelewin. Und der beginnt mit der Begegnung zweier Männer während einer Zugfahrt. Der eine steckt in einer Priesterrobe, der andere in einem feinen Stadtanzug. Und beide scheinen nicht die zu sein, für die sich ausgeben. Die Durchfahrt durch einen Tunnel verändert die Situation. Es geht in dem Roman um Identität, aber wohl auch, folgt man dem Klappentext, um die Vermengung von russischer Literaturtradition mit der Moderne. Und wer ist Tolstoi?

Mein ukrainischer Student, der Pelewin als einen der wenigen interessanten, zeitgenössischen russischen Autoren bezeichnete, warnt mich vor einer verwirrenden Lektüre. Prima, das wäre doch genau das Richtige für durchlesene Osternächte. Russische Ostern also? Oder doch lieber die Neuübersetzung von Krieg und Frieden? Klassikersehnsucht am Mittwoch.

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