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Krimitipp | Gillian Flynn: Gone Girl

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Gone GirlUngelesen, angelesen, quergelesen – Der Krimitipp des Tages | Gillian Flynn: Gone Girl . – London : Phoenix, 2013. – ISBN 978-0-2978-5940-6 (E-Book-Ausgabe)

Zweifelsohne gehört Gone Girl, der dritte Roman von Gillian Flynn, zu den Favoriten für den diesjährigen Edgar. Nominiert ist er in der Kategorie Best Novel und wird deshalb – ungelesen, angelesen, quergelesen – in der Vabanquespiel-Reihe vorgestellt.

Wobei: Unbelastet kann ich an diesen Roman schon gar nicht mehr herangehen. Ich habe soviele Kritiken, Interviews und Porträts für die Krimi-Depeschen gelesen, dass meine Erwartungen schon sehr hochgeschraubt sind. Und das, wo ich mit Gillian Flynns Romandebüt Sharp Objects (2007) so meine Probleme hatte.

In Gone Girl erzählt Flynn die Geschichte einer gescheiterten Ehe. Nick und Amy Dunne sind seit fünf Jahren verheiratet, als Nick am fünften Hochzeitstag seine Frau vermisst. Die informierte Polizei wird misstrauisch gegenüber Nick, denn er erzählt von ihr in der Vergangenheit. Erzählt wird die Geschichte abwechselnd aus der Sicht von Nick und durch Auszüge aus Amys Tagebuch. Szenen einen Ehe, oft verglichen mit den meisterlichen, psychologischen Romanen einer Patricia Highsmith. Und der Frage, an welchem Punkt diese Verbindung in die falsche Richtung lief.

Hohe Erwartungen also, die ich eigentlich bald überprüfen sollte.

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