»Es ist eine Veränderung des Inneren Menschen, die ihn stranden macht, (wie Guy Darrell gestrandet schien), auf den Sandbänken und Untiefen der Gegenwart: je mannhafter er sich müht, seine Bürde zu tragen, desto mehr warnt es ihn, bei der Vergangenheit zu verweilen; und je nachdrücklicher er die Lektion von der Eitelkeit aller menschlichen Wünsche erfahren hat, um so mehr streicht er von seiner Liste der Illusionen und zukünftigen Hoffnungen. Dergestalt sind ihm, aus unserer dreigestaffelten Art zu Sein, gleich 2 Dritteile zernichtet – der, der gewesen-ist – und derjenige, der hätte sein-können. Da kreuzt man am besten die Arme über der Brust; nimmt Position auf der kleinlich-abstürzigen Felsplatte, die allein aus der Maßlosen See noch vorragt; und spricht zu sich selbst, (ohne weder nach-vorn noch nach-hinten zu blicken!),: ›Wolln Wir doch tragen, was da ist.‹; und aufgrund dieser Betrachtung kann dann wohl das Bißchen Auge leuchten, und das Bißchen Mund lächeln.«

Edward Bulwer-Lytton: Was wird er damit machen? – S. 154

Edward Bulwer-Lytton: Was wird er damit machen? Nachrichten aus dem Leben eines Lords. – Deutsch von Arno Schmidt. – Frankfurt am Main : Fischer Taschenbuch Verlag, 1990
ISBN 3-596-10605-2

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Ein Beitrag von Ludger Menke

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