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Lektürenotizen und Sommerlektüren

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Der Sommer schleppt sich dahin, wie meine viel zu geringe Lesezeit. Woolrichs I Married A Dead Man schon vor über einer Woche beendet. Unbedingt noch mehr von Woolrich, dem Hitchcock-Vorlagen-Lieferanten, lesen. Umfangreicher Wortschatz, das merke ich immer bei der Lektüre im Original und wie oft ich Wörter nachschlagen muss. Todtraurige Geschichte das. Gut.

Während vermutlich die halbe Nation jetzt den Koffer mit „spannender“ Lektüre vollpackt und den E-Reader mit Krimis füllt, will ich, brauche ich eine Krimi-Pause. Unbedingt. Der Juli soll krimifrei bleiben, was schwer fällt, denn gestern erreicht mich das Rezensionsexemplar des Kriminalromans Triangel von Anne Goldmann. Da könnte ich schwach werden, schließlich war Goldmanns Erstling Das Leben ist schmutzig ein feiner Hausidyllenkrimi (Merke: Wo Idylle drauf steht, ist keine drin. Wie bei Cain, wo es auch keinen Postmann im Postman gibt. Das ist überhaupt Krimi: Finde etwas, das gar nicht drin ist). Frau Goldmann jedenfalls muss leider warten. Bis August.

Sehnsucht nach Bilderversinken, wegschwimmen. Dieses böse Wort Eskapismus. Chris Adrian ist aber gar nicht so eskapistisch. Todtraurig, auch. The Great Night, gerade auch in deutscher Übersetzung erschienen. Der Sommernachtstraum in San Francisco. Lektüre, die Fernweh weckt.

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